Sonntag, 16. Juli 2017

Candlelight-Diner

Wenn Sie einmal in einem Schloss übernachten wollen, dann tun Sie dieses.
Wenn Sie in einem romantischen, verwunschenen und wunderschönen Schloss übernachten wollen, dann tun Sie dies in Schloss Eggersberg.


Dieses Schloss liegt auf einem Hügel im Altmühltal und ist an Romantik kaum zu überbieten.
Die Pächter des Schlosses, das sehr sympathische und liebenswerte Ehepaar Schwarz, macht aus dem Aufenthalt ein umwerfendes Erlebnis im eleganten Rahmen.

Als ganz besonderes i-Tüpfelchen für Ihren Aufenthalt im Schloss empfehle ich Ihnen das Candlelight-Dinner. Ich habe dies bereits zweimal mit meinem Mann erlebt und kann nur sagen: unvergesslich! Wenn Sie zu zweit in der alten Schlosskapelle sitzen, angeleuchtet von dem Schein von 50 bis 60 Kerzen, umweht von leiser Musik und ansonsten ganz allein mit sich und ihrem Liebsten, dann ist es etwas so Besonderes, dass Sie es nie wieder vergessen werden.

Es ist nicht nur Essen mit Kerzenschein, es ist Balsam für die Seele.











#Candlelight-Diner #Schloss Eggersberg #Roman #Ellen G. Horn #Griechische Mythologie #Buch

Mittwoch, 28. Juni 2017

Kirmes im Dorf....

....und damit hat am Freitag die fünfte Jahreszeit in der kleinen Stadt Gevelsberg im Ennepe-Ruhr-Kreis in NRW, zwischen Dortmund und Wuppertal liegend, begonnen und endete gestern abend mit einem Feuerwerk, für das nicht nur ich den Kopf in den Nacken gelegt habe.


Kirmes in Gevelsberg, die berühmte "schrägste Kirmes der Welt" ist eine Institution. Sie ist lustig, voll, laut, manchmal nass aber immer unterhaltsam. Böse Zungen behaupten, dass es Menschen gibt, die die steile Straße in sechs Stunden nur einmal hinauf und herunter laufen, weil sie an jedem der zahlreichen Bierstände Freunde und Bekannte treffen und sich unterhalten. 
Es ist für jeden etwas dabei. Es gibt Karussels, Getränkestände, Stände, die Crepes, Hot Dogs, Pilze, Pommes, Eis,  Lebkuchenherzen und Zuckerwatte verkaufen. Es sind unzählige Menschen auf der Kirmes. Es wird gelaufen, gegessen, getrunken und Karussel gefahren.





 Menschen umarmen sich, weil sie langjährige Bekannte, die sie ewig nicht gesehen haben, auf der Kirmes wiedertreffen. Man schüttelt sich die Hände, lacht miteinander und gibt sich gegenseitig ein Bier aus. Man quetscht sich zusammen mit fünf Freunden auf eine schmale Bank, die zu einer Bierzeltgarnitur gehört und passt bei jeder Bewegung auf, dass die Bank nicht unter einem zusammenbricht. 

Denn auch das war schon da. 








An einem Bierstand im oberen Bereich der schrägen Kirmes stehen ebenfalls Bänke. Drei kräftige Personen, zwei Männer und eine Frau nahmen darauf Platz, weil sie froh waren ein wenig sitzen zu können. Die zweite Frau, die dazu gehörte, nicht ganz so kräftig, stand am Pommeswagen. Sie hatte Hunger und wollte unbedingt Pommes mit Currysosse. Als sie zurück kam, nahm sie ebenfalls Platz. Erst sass sie etwas verkrampft und vorsichtig aber nach ein paar Sekunden entspannte sie sich und griff nach den Pommes. Eine Sekunde später machte es "Knack" und die dünnen verstrebten Beine der Bank klappten nach aussen. Während die Frau mit den Pommes dank ihrer nach vorne gebeugter Haltung in grader Sitzhaltung mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden landete, unter sich das Holz der Bank, kippten die anderen Drei nach hinten. Der Mann auf dem ersten Sitz landete mit seinem Oberkörper in einem Strauch. Die Frau, die in der Mitte saß fiel mit dem Oberkörper auf die Wiese und warf vor Schreck die Arme hoch. Der dritte Mann behielt beim Fallen noch soviel Kontrolle, dass er sein Bierglas nach oben hielt. Während der Busch wackelte, die Frau in der Mitte einen Lachkrampf bekam, rief der dritte Mann triumphierend: "Mein Bier ist gerettet!" Die vierte Frau hielt sich an ihrer Pommestüte fest und lachte ebenfalls Tränen. 
Die Jugendlichen, die um diese spontan liegende Gruppe herumstanden, lachten ebenfalls mit, aber garnicht schadenfroh sondern amüsiert und streckten sofort viele helfende Hände hin, um die Drei, die Frau mit den Pommes war ganz schnell von alleine auf die Beine gekommen, in die Höhe zu ziehen. Das ging relativ gut, wenn man davon absah, dass die auf der Wiese liegende Frau von ihrem Lachkrampf so weich geworden war, dass sie ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hatte. Obwohl vier Hände an ihr zogen, kam sie nicht auf den Beinen und lachte währenddessen ununterbrochen. Als sie endlich stand, liefen ihr die Tränen in den Kragen und sie wischte sich heftig mit einem Taschentuch  über das Gesicht. Der Mann vom ersten Platz klopfte sich die Blätter und Blüten von der Kleidung, die Frau mit den Pommes pickte mit der Gabel in ihre Schachtel und der Mann, der das Bier gerettet hatte, hob das Glas. Prost! Auf die Gevelsberger Kirmes!



Das ist natürlich nur eine von vielen tollen Geschichten, die die Gevelsberger erlebt haben. 

Ich freue mich auf jeden Fall immer darauf und bin auch immer vier Tage dort, drei Tage Kirmes, ein Tag Kirmeszug.  Großartig!

Eine kleine Flucht, von der man gestärkt wieder zurück kommt.









#Gevelsberger Kirmes #Roman # Buch #griechische Mythologie #Ellen #Fantasy #Horn #Autorin


Montag, 19. Juni 2017

Hamburg.....



.....ist eine Reise wert!

Egal ob man eine Schiffrundfahrt macht oder über die Reeperbahn geht. Es ist eine tolle Stadt. Natürlich ist sie an einem Wochenende mit Feiertag davor unglaublich mit Touristen gefüllt, die alle durch die Straßen laufen und fotografieren wollen. Die eine Currywurst an dem Stand gegenüber dem Rathaus essen wollen, weil es die "Kult-Currywurst" von Hamburg ist. Zu dem stolzen Preis von 3.40 Euro. Die über die Reeperbahn laufen, kleine Geschenke als Andenken mitnehmen und ihre Nasen vorsichtig in die Sex-Shops halten. 
Das habe ich auch schon alles hinter mir und meine das garnicht böse. 

Diesmal habe ich mir die Elbphilharmonie angeschaut. 
Wenn auch nur mit Widerwillen und  unter dem Druck des Herdenzwanges, denn ich war mit Freunden in Hamburg, die alle - ausnahmslos - in die Elbphilharmonie wollten. Klar, ein imposantes Gebäude, mit Fünf-Sterne-Hotel, einer eigenen Brauerei, den wohl bestklingensten Konzerthallen überhaupt und nicht zu vergessen, der längsten Rolltreppe in Europa. Man hat einen umwerfenden Rundblick auf der Aussichtsplattform und von unten bietet die Elbphilharmonie auch ein wundervolles Fotomotiv mit ihren 2200 einzelnen Glaselementen. 595 davon sind individuell gekrümmt und kosten 72.000 Euro. Pro Stück, versteht sich. Das komplette Gebäude hat 789 Millionen Euro gekostet. Wenn man bedenkt, dass es im ursprünglichen Entwurf keine 200 Millionen kosten sollte, selbsttragend durch den Verkauf der Eigentumswohnungen und des Hotels, könnte man sich jetzt nach zu langer Bauzeit und explodierten Kosten fragen, wie das passieren konnte. 
Aber nein! Seit Eröffnung fragt sich das niemand mehr, im Gegenteil, jeder schwärmt von der "Elphi", die einen so tollen Klang hat und überhaupt so toll ist. Ist sie auch! Ohne Frage!

Wenn ich aber darüber nachdenke, was der Druck meiner Bücher gekostet hat und wie lange ich darüber nachgedacht habe und wieviele Druckereien ich angeschrieben habe, um es so kostengünstig wie möglich zu bekommen......vielleicht hätten die Verantwortlichen der Elbphilharmonie das auch mal machen sollen. Aber jetzt ist ja alles gut.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Kommt und hört!

Es ist wieder soweit!
Am 13. Juni ist meine nächste Lesung!
Kommt und hört!

Ich würde mich über zahlreichen Besuch meiner Lesung freuen.
Dann bin ich zwar noch nervöser, aber vor "mehr" Menschen ist es schöner als vor "wenig" Menschen. Beides habe ich schon erlebt und deshalb kann ich das gut beurteilen.

                                     Aber das wichtigeste zuerst:


Ich habe mein Leseexemplar auf dem Wohnzimmertisch liegen und schaue zwischendurch in die Seiten, auf die Notizen und Spickzettel. Es ist ein gutes Gefühl, dieses Buch zu berühren. Es ist das allererste Buch, das ich aus den kompletten frisch gedruckten Paketen herausgenommen habe und es ist MEINS. 

Die weiteren Exemplare, die ich aus dem ersten Karton genommen habe, habe ich meinem Mann, meinen Kindern und meiner Freundin geschenkt, natürlich mit entsprechender Widmung. 
Meine Freundin hat ein Buch geschenkt bekommen, weil sie mir ganz am Anfang des Buches Mut gemacht hat, es überhaupt zu schreiben. Sie war es nämlich, die auf meinen Satz: ich wollte schon immer ein Buch schreiben, antwortete: dann mach es doch, wo ist das Problem?
Es gibt Sätze, die einen treffen, beleidigen, belustigen oder anspornen. 
Und das hat mich dieser Satz. Angespornt!

Nun ist es fertig, das Buch. Und ich bin glücklich, es geschrieben zu haben. Natürlich ist die weitere Vermarktung sehr schwierig aber ich finde es großartig, dass ich als Selfpublisherin in Bezug auf Lesungen von den Buchhandlungen sehr viel wohlwollender angenommen werde, als ich erwartet habe. Auch die Zentralbücherei in Bochum ist sehr angetan davon, dass ich dort lese.
Und ich freue mich darauf. Trotz aller Nervösität und Herzrasen.

Deshalb: Kommt und hört!




#Lesung #Griechische Mythologie #Roman #Stadtbücherei Bochum #Ellen G. Horn #Fantasy

Dienstag, 30. Mai 2017

Mach ich oder mach ich es nicht....

Da blättert man völlig arglos durch die Facebook-Posts und was findet man?
Einen Schreibwettbewerb! Eine Druckerei ruft alle Autorinnen und Autoren zu einem Schreibwettbewerb auf. Eine Kurzgeschichte soll es sein. Wenn möglich nicht mehr als 6000 Zeichen. Und nun das Beste: das Thema der Kurzgeschichte ist "Fantasy"!

Ha! Werdet Ihr sagen - ist doch ganz dein Thema!  Dann mach mal!
Genau das war auch meine erste Reaktion, aber dann kam doch die Überlegung. Was schreibe ich? Soll es zu meinem Buch passen? Oder besser ein ganz anderes Thema mit einer völlig neuen Figur?Fantasy - ist alles und jedes und trotzdem muss man genau überlegen, was man schreibt. Und dann noch eine Kurzgeschichte....ob ich das kann....?

Mein Mann war ganz zuversichtig. "Setzt dich hin und schreib!" sagt er. "6000 Zeichen sind, wenn eine Seite ca. 1650 Zeichen hat, gerade mal vier bis fünf Seiten. Das schreibst du an einem Tag." Womit er recht hat. Das schreibe ich tatsächlich schon mal an einem Tag, wenn es gut läuft, wenn die Geschichte flüssig ist und ich nicht viel nachdenken muss.

Und damit fing es an. Natürlich mache ich es und aus diesem Grund muss ich eine Geschichte erfinden, austüfteln und  überlegen. Während wir im Café saßen, überlegte ich. Beim Großeinkauf überlegte ich. Ich überlegte abends beim Fernsehen und morgens beim Frühstück. Ich überlegte beim Spaziergang und beim Putzen. Ich überlegte im Restaurant und an einem kleinen hübschen See, an dem wir Rast machten und ein Picknick hielten.





Ein See wie aus einem Bilderbuch. Rundherum stehen hohe Bäume und spiegeln sich im Wasser. Der See ist ganz klar und gar nicht so tief. In der Mitte wachsen dicke Wasserpflanzen. In dem klaren Wasser tummeln sich ein paar Forellen, deren schlanke und wendige Körper in den Regenbogenfarben schimmern. Ich beobachte die Fische, das helle Muster, das die Sonne auf dem Wasser zeichnet, die grünen Baume und wie ich dort so entspannt sitze, auf den breiten gebogenen Holzbänken, die Sonne im Rücken und der Blick auf diesen wunderbaren See, fiel es mir wie Schuppen von den Augen und eine Idee entstand vor meinem inneren Auge.
Während ich die Forellen mit meinem Brötchen fütterte, baute sich im meinem Kopf eine Geschichte auf. Als das Brötchen weg war, die Forellen mit dicken Bäuchen vor mir im Wasser herumtrudelten, mein Bauch voll mit Milch, die berühmte, leckere, die es in vielen Sorten gibt, war und meine Haut rot von der Sonne glühte, war ich mit der Geschichte fertig. Im Kopf! Jetzt hieß es das Ganze auf Papier, lach, ich meine natürlich in den PC zu bringen.

Zuhause habe ich nach dem Abendbrot den Laptop aufgeklappt und los ging es!
Meine Fingerspitzen kribbelten und die Tasten glühten, ich schrieb während des Filmes, der um Viertel nach Acht begann, und während des Spätfilmes, der um viertel nach zehn begann, auch noch. Dann gab ich auf. Meine Schultern waren verspannt, meine Hände heiß und geschwollen, aber.......die Geschichte war erst einmal grundsätzlich fertig. Natürlich muss sie noch "rund" gefeilt und korrigiert werden, aber die Idee und das Konstrukt stand erst einmal.

Toll! Das hat mir gefallen und - ja - natürlich schicke ich meine Kurzgeschichte zum Schreibwettbewerb!



#Roman #Fantasy #griechische Mythologie #Schreibwettbewerb #Ellen G. Horn

Montag, 15. Mai 2017

Überraschung!

Was soll ich sagen?
Ich war ziemlich erstaunt, als ich meine Unterlagen zusammen gesucht hatte, meinen PC gestartet und den Text des nächsten Buches hochgeladen hatte. 

Überraschung! Ich hatte den Faden verloren!

Irritiert scrollte ich durch den Text und überlegte krampfhaft, was ich zuletzt geschrieben hatte.
Dummerweise ist das nun fast sechs Wochen, zwei Urlaube und einen Krankenhausaufenthalt her. 
Ich hatte völlig den Faden verloren. 
 
Dazu müsst Ihr wissen, dass ich nicht von Anfang bis Ende schreibe. Das wäre wahrscheinlich am leichtesten bzw. am ordentlichsten, schön der Reihe nach, aber für mich ist das relativ schwierig, weil ich zu keiner Zeit weiss, wie die Geschichte weitergeht. Der Weg der Geschichte ist kurvenreich und nimmt plötzlich eine Abkürzung oder die Auffahrt zur Autobahn. 
Das komplette Ganze entsteht erst am Schluss.

Ich schreibe auch nicht nach der Schneeflocken-Methode. Dabei wird der Roman nach dem Prizip einer Schneeflocke aufgebaut. Man fängt mit fünf Sätzen an. Schreibt anschließend zu jedem Satz wieder fünf Sätze und dann erneut zu jedem Satz fünf Sätze. Usw. usw. bis man am Ende eine fertige Geschichte hat. Diese oft empfohlene Methode ist überhaupt nichts für mich. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Schon die ersten fünf Sätze wären ein Desaster bei mir, denn die weiss ich erst, wenn ich fertig bin mit meinem Buch. Dann brauche ich die fünf Sätze nicht mehr und auch nicht die disziplinierte, sorgfältig aufbauende Schneeflocken-Methode.

Ich schreibe durcheinander, jeden Tag eine andere Stelle. Die Textstellen entstehen kreuz und quer, mal ein Teil vom Kapitel eins, am nächten Tag fällt mir etwas zu Kapitel drei ein und ich schreibe dort weiter oder aber mir schießt ein neuer Gedanke in den Kopf, dann fange ich eine neues Kapitel an. Vor allem am Beginn der Geschichte ist das manchmal arg durcheinander. Erst zum Ende, wenn ich alles zusammengefügt habe und ordentliche Übergänge schreibe, geht es vom Anfang bis Ende. Es kann auch passieren, dass ich eine geschriebene Textstelle lese und denke, das muss ich ändern. Dann lese ich den Absatz durch und korrigiere die Satzstellung oder einige Worte.

Das habe ich am Wochende gemacht. 
Da ich mich nicht erinnern konnte und bei dem strahlenden Sonnenschein auch keine Lust hatte, zu tief in meinen Gedanken zu graben und zu grübeln, habe ich ein Kapitel durchgelesen und korrigiert. Es ist ja nicht so, dass man von Anfang an alles richtig schreibt. NEIN! So ist es nicht!

Wenn man eine Geschichte im Kopf hat und diese dann durch die Finger in die Tasten gleiten lässt, kommen viele Fehler vor, denn es ist durchaus nicht immer ein sanftes Gleiten sondern des öfteren ein Hauen und Stechen, weil man den Gedanken so schnell wie möglich auf das Papier bzw. in den PC bekommen möchte. Da fliegen die Finger und mit ihnen die Fehler. Und dann muss man lesen und lesen und findet trotzdem nicht alle Fehler. Das ist wirklich so!

Die eigenen Fehler findet man nie!

Aber dafür gibt es ja die Lektorinnen und Lektoren.......



Montag, 8. Mai 2017

Neue Möglichkeiten?

Nun sind die Ferien vorbei, die Erholungsphase - das berühmte Rumgammeln - ist auch beendet und schon ist die Arbeit, also das Buch, das neue Buch und der Verlag, wieder präsent. 

Ich muss wieder etwas tun! 
Es herrscht zur Zeit absoluter Stillstand und das geht nicht. Ich muss unbedingt etwas tun. Aber was? Wie bringe ich mein Buch an die Leserinnen und Leser? Mit Geschenkaktionen? Mit Preisnachlässen? Mit Gewalt? So richtig weiss ich nicht weiter. 

Klar, ich weiss, dass ich mein Buch weiterschreiben muss. Es endlich fertig schreiben muss. Der zweite Teil muss weiter entwickelt und anschließend lektoriert und gedruckt werden. Das ist das absolute Ziel dieses Jahres und da fange ich jetzt auch wieder mit an bzw. mache ich weiter. Ich habe schon einiges geschrieben, die letzten vier Wochen Pause gemacht und nun beginne ich wieder mit dem Schreiben. Das ist alles klar und mir bewusst. 

 Ich meine Buch eins. Was mache ich mit Buch eins? Wie bekomme ich dieses Buch in die Köpfe der Menschen? Wie mache ich diese fantasievolle spannende Geschichte bekannt? Da fehlt mir komplett der Ansatz. 

Vielleicht sollte ich mal verschiedene öffentliche Institutionen anschreiben, die Buchbesprechungen anbieten und veröffentlichen oder Bücher vorstellen. Das machen z.B. verschiedene Sender im Fernsehen. Vielleicht sollte ich die mal anschreiben....mehr als "Nein, danke" können sie nicht sagen. 

Ich könnte auch, das habe ich beim Rumzappen im Internet gefunden, eine Landingpage veröffentlichen. Die soll ja Wunder wirken, oder sowas ähnliches...also auf jeden Fall soll diese Landingpage - eine Seite mit eindeutiger Nachricht zum Thema - wohl einiges bewirken, was das Bekanntwerden und Bekanntmachen betrifft. Aber wie mache ich eine Landingpage? Hänge ich die - wie auch immer - an meine Website an oder mache ich die bei einem anderen Anbieter? Gibt es die umsonst oder muss ich dafür bezahlen? Nach weiterem Recherchieren fand ich heraus, dass es kostenlose und zu bezahlende Seiten gibt, dass sie mehr Besucher, mehr Klicks und mehr Downloads versprechen, dass sie den Umsatz steigern und für mehr Neukunden sorgen. Also eine Wunderwaffe? Die Lösung für ein vor sich hin dümpelnes Onlinegeschäft? die absolute Möglichkeit die Leserinnen und Leser auf mein Buch aufmerksam zu machen? 

 Ja.....soweit - sogut.....trotzdem weiss ich immer noch nicht, wie das genau funktioniert.... Ich habe mir sämtliche Angebote im Internet angeschaut und durchgelesen, aber meine Frage ist leider nicht beantwortet worden. Oder lese ich falsch....?




#Fantasy #Roman #Ellen G. Horn #Igelrabe #Lesen #Landingpage